Ein bisschen [m]ehr über Jennifer Kaiser
Wissen, wer man ist. Offen bleiben für das, was man noch werden kann.
Warum investieren Unternehmen so selbstverständlich in Ergebnisse und so selten in deren Ursachen?
Diese Frage begleitet meine Arbeit. Beantworten kann ich sie, weil mein Weg ins Marketing ungewöhnlich begann.
Von der Pädagogik ins Marketing
Angefangen habe ich dort, wo Wachstum täglich sichtbar wird: in der frühkindlichen Bildung. Ich habe Kinder, Familien und pädagogische Teams begleitet, Konzepte entwickelt, beobachtet, wie Lernen gelingt. Eine Erkenntnis aus dieser Zeit trägt mich bis heute: Entwicklung lässt sich nicht verordnen. Sie entsteht, sobald jemand Orientierung hat, Verantwortung übernehmen darf und sich selbst etwas zutraut.
Von der Bildung zur Technik
Parallel zu meiner pädagogischen Arbeit begann ich 2014, mir die Technik als neue digitale Ausdrucksform meiner Liebe zur Kunst des Schreibens selbst beizubringen. Erst WordPress und Informationsarchitektur, dann logisch: Suchmaschinenoptimierung. Aus dieser Verbindung wurde ein Schwerpunkt. Von 2016 bis 2022 begleitete ich bundesweit die Digitalisierung von Kindertageseinrichtungen. Als Expertin für dieses Thema sprach ich 2021 auf dem Deutschen Kitaleitungskongress, u.a. in Düsseldorf, Leipzig und Augsburg, für den bevki e.V. oder für öffentliche Verwaltungen auf unterschiedlichen Ebenen. Im gleichen Jahr wurde ich für den DFLA (Digital Female Leader Award) nominiert. Ein Jahr später erschien mein Fachbeitrag „Digitalisierung als T.E.A.M. gestalten“ im ZUKUNFTS-HANDBUCH Kindertageseinrichtungen (Walhalla Fachverlag), den ich als Mitautorin verfasst habe. Alles kreiste um eine Frage, die mich bis heute beschäftigt: Wie beginnt ein Team Veränderung gemeinsam, statt sie verordnet zu bekommen?
Seit 2019 ist Marketing mit all seinen Facetten offiziell eine Berufung, der ich bis heute nachgehe. HubSpot, Tracking, Datenanalyse kamen dazu und bald interessierte mich das Zusammenspiel der Systeme mehr als jedes einzelne Werkzeug. Was trägt es als Potenzial-Katalysator zur Wertschöpfung eines Unternehmens bei?
Von der Umsetzung zur Verantwortung
In der Selbstständigkeit wuchs aus der Umsetzung Verantwortung, für Markenstrategien, Teams, Budgets, unternehmerische Entscheidungen. Seit über vier Jahren verantworte ich zusätzlich das Marketing eines international tätigen Unternehmens. Je tiefer ich einstieg, desto deutlicher wurde, wie eng Marketing mit Vertrieb, Führung und Unternehmenskultur verflochten ist. Wer nur an einem Faden zieht, verändert wenig.
Vibe to Value
Aus dieser Erfahrung entstand meine Methode Vibe to Value. Sie verbindet, wofür ein Unternehmen steht, mit dem, was am Markt ankommt, entlang von vier Dimensionen: Resonanz, Vertrauen, Umsatz, Wachstum. Ihr Fundament stammt aus der Pädagogik, aus der Erfahrung, dass Organisationen sich ähnlich entwickeln wie Menschen und Inklusion nichts Exklusives sein darf. Es ist eine Haltung.
Wie ich arbeite
Ich begleite Geschäftsführende, Unternehmerinnen und Unternehmer sowie Marketingverantwortliche, die ihr Marketing gezielt weiterentwickeln möchten. Mein Spektrum reicht von Markenstrategie über Websites, SEO und GEO bis zu Online-Recruiting und Projektsteuerung. Dabei schaue ich hinter die Zahlen. Welche Entscheidungen haben sie geprägt? Wo bleibt Potenzial liegen, auch im Business Development? Daten- und Abteilungssilos halte ich für einen der teuersten Fehler, den sich Unternehmen leisten.
Ich lerne weiter, eigne mir neue Technologien an, lese (dank KI) täglich Studien und prüfe meine eigenen Überzeugungen. Meine Erfahrung hilft mir, Neues schneller einzuordnen.
Eine gute Strategie zeigt sich im Alltag
Was nur auf dem Papier überzeugt, verbuche ich als Beschäftigungsmaßnahme. Teilst du diese Haltung? Dann lass uns über dein Vorhaben sprechen.