Markencheck von [m]arkenv!be

Deine Marke ist mehr als ein Logo.

Eine Marke gibt Orientierung für Positionierung, Kundenerlebnisse, Entscheidungen und Zusammenarbeit. Prüfe 15 Bestandteile deiner Marke und erfahre, wie klar sie definiert sind und wie konsequent ihr sie nutzt. Jeder Bereich wird erklärt, mit Wirkung und einem Beispiel aus dem Unternehmensalltag.

  • 15 Bereiche
  • 30 Bewertungen
  • 8–12 Minuten
  • kostenlos
  • ohne Registrierung

Deine Antworten bleiben auf deinem Gerät. Kontaktdaten brauchst du für das Ergebnis nicht.

So liest du deinen Marken-Score: Der Definitionsgrad zeigt, wie viele der im Markencheck möglichen Punkte du für die Definition deiner Marke erreichst. Der Anwendungsgrad zeigt getrennt, wie konsequent du diese Grundlagen nach eigener Einschätzung nutzt. 85 % Definitionsgrad bedeuten 85 % der erreichbaren Definitionspunkte. Sie bedeuten NICHT, dass deine Marke 85 % ihrer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit erreicht, 85 % Marktstärke besitzt oder 85 % erfolgreich ist. Beide Werte beruhen auf deinen Antworten. Sie sind eine strukturierte Selbsteinschätzung und keine wissenschaftlich validierte Messung.

Eine Marke kann ohne umfangreiches Handbuch gelebt werden. Ein Markenhandbuch garantiert noch keine Anwendung.

Was ist der Markencheck?

Der Markencheck von [m]arkenv!be ist eine strukturierte Selbsteinschätzung. Du bewertest 15 Bestandteile deiner Marke zweimal: Wie klar ist der Bereich definiert, und wie konsequent wendet ihr ihn an? Daraus entstehen zwei getrennte Scores, Ergebnisse je Bereich und konkrete Empfehlungen. Der Check ist kostenlos, braucht keine Registrierung und dauert etwa 8–12 Minuten. Er richtet sich an CEOs, CMOs, Geschäftsführer, Selbstständige und KMU.

Welche 15 Markenbereiche prüft er?

Die Bereiche sind in sechs Gruppen geordnet: Identität, Markt, Wertschöpfung, Ausdruck, Erleben und Führung.

Identität

01Markenkern und Zweck

Definition
Dauerhaftes Selbstverständnis und Beitrag des Unternehmens. Ein gesellschaftlicher Purpose ist nicht verpflichtend.
So wirkt es
Gibt Fokus bei neuen Geschäftsmöglichkeiten.
Beispiel
Eine fachfremde Leistung wird trotz Anfrage abgelehnt, weil sie den Fokus verwässert.

02Vision, Mission und Ambition

Definition
Vision ist die angestrebte Zukunft, Mission der heutige Auftrag, Ambition die gewünschte Entwicklung.
So wirkt es
Verbindet Tagesentscheidungen mit langfristiger Richtung.
Beispiel
Eine Investition wird daran gemessen, ob sie dem gewünschten Geschäftsmodell näherkommt.

03Werte, Haltung und Entscheidungsprinzipien

Definition
Überzeugungen, übersetzt in Grenzen und beobachtbares Verhalten.
So wirkt es
Erleichtert begründete Entscheidungen trotz Zielkonflikten.
Beispiel
Bei inklusiven Teamtagen ist der gemeinsame Kern zugänglich. Sport bleibt freiwillig.

Markt

04Zielgruppen und Bedürfnisse

Definition
Priorisierte Zielgruppen, Probleme, Nutzungssituationen und Entscheidungskriterien.
So wirkt es
Stärkt Relevanz und zielgerichtete Kommunikation.
Beispiel
Der Geschäftsführung wird ein Wirtschaftlichkeitsnutzen erklärt, den Fachabteilungen ein Umsetzungsvorteil.

05Marktumfeld und Alternativen

Definition
Direkter Wettbewerb, Ersatzlösungen und die Möglichkeit, nichts zu verändern.
So wirkt es
Macht relevante Unterschiede erkennbar.
Beispiel
Eine Beratung konkurriert auch mit Eigenleistung und Nichtentscheidung.

06Positionierung und Differenzierung

Definition
Gewählte Stellung der Marke und relevanter Unterschied zu Alternativen.
So wirkt es
Kann Präferenz fördern und Angebote fokussieren.
Beispiel
Statt „Marketing für alle“ fokussiert ein Anbieter die kontinuierliche B2B-Marketingsteuerung.

Wertschöpfung

07Nutzenversprechen und Belege

Definition
Die zugesagte Verbesserung mit nachvollziehbaren Belegen oder Standards.
So wirkt es
Unterstützt Glaubwürdigkeit und Kaufentscheidungen.
Beispiel
„Schneller Service“ wird zu einer realistisch einhaltbaren Reaktionsfrist.

08Leistungsportfolio und Markenarchitektur

Definition
Logik von Leistungen, Produktnamen sowie Unternehmens- und Untermarken, soweit vorhanden.
So wirkt es
Begrenzt Komplexität und erleichtert Orientierung.
Beispiel
Ein eigenes Produktlabel entsteht nur, wenn es dem Kundenverständnis dient.

Ausdruck

09Markenpersönlichkeit

Definition
Wiedererkennbarer Charakter und Haltung im Auftreten.
So wirkt es
Gibt Orientierung für Verhalten und Kommunikation.
Beispiel
Eine partnerschaftliche Marke begründet auch unangenehme Entscheidungen offen.

10Sprache und Tonalität

Definition
Ansprache, Wortwahl, Kernbotschaften und Argumentationsstil.
So wirkt es
Unterstützt Verständlichkeit und Wiedererkennung.
Beispiel
Website und Support benennen Leistungen gleich, reagieren jedoch situationsgerecht.

11Visuelle Identität

Definition
Logo, Farben, Schrift, Bildwelt und Gestaltungsregeln.
So wirkt es
Unterstützt Wiedererkennung, ersetzt keine Strategie.
Beispiel
Stellenanzeigen und Angebote sind bei verschiedenen Erstellenden erkennbar und zugänglich.

Erleben

12Markenbeziehung und Resonanz

Definition
Gewünschte Beziehung und Umgang mit Dialog, Feedback und Erwartungen.
So wirkt es
Verlässliche Reaktionen können Beziehungen stärken. Eine Antwort ist kein Beweis für Resonanz.
Beispiel
Kritik erhält eine sachliche Antwort. Wiederkehrende Probleme werden intern bearbeitet.

13Markenerlebnis und Kontaktpunkte

Definition
Erfahrungen vor, während und nach Kauf, Bewerbung oder Zusammenarbeit.
So wirkt es
Stimmige Kontaktpunkte können Reibung und Enttäuschung reduzieren.
Beispiel
Wer „unkompliziert“ verspricht, gestaltet auch Anfrage und Projektstart verständlich.

Führung

14Interne Marke und Arbeitgeberidentität

Definition
Verbindung von Arbeitgeberversprechen, Kultur, Führung und Mitarbeitererfahrung.
So wirkt es
Kann Orientierung unterstützen. Benefits allein schaffen keine Identifikation.
Beispiel
Bei Büropräsenz zählen Zusammenarbeit und Teilhabe. Ruhige Arbeitsbedingungen werden berücksichtigt, ohne Diagnosen einzufordern.

15Markensteuerung und Weiterentwicklung

Definition
Zuständigkeiten, Entscheidungsmaßstäbe und regelmäßige Überprüfung der Marke.
So wirkt es
Kann Geschmacksdebatten reduzieren und Entscheidungen vergleichbar machen.
Beispiel
Ein Produktlaunch prüft Kundennutzen, Positionierung, Wirtschaftlichkeit und verbindliche Mindestanforderungen.

Wie entsteht der Marken-Score?

Jeder gültige Bereich erhält zwei Werte von 0 bis 4: einen für die Definition, einen für die Anwendung. Der Definitionsgrad ist die Summe aller Definitionswerte geteilt durch 4 mal die Zahl der gültigen Bereiche, in ganzen Prozent. Der Anwendungsgrad entsteht auf dieselbe Weise. Bei 15 gültigen Bereichen sind je Score höchstens 60 Punkte möglich, 51 von 60 Punkten ergeben 85 %. Alle Bereiche zählen gleich. Nur die Bereiche 08 und 14 können unter genau benannten Bedingungen als nicht anwendbar gelten. Dann sinkt der Nenner.

Was ist der Unterschied zwischen Definitionsgrad und Anwendungsgrad?

Der Definitionsgrad zeigt, wie klar und verbindlich deine Marke beschrieben ist. Der Anwendungsgrad zeigt nach deiner Einschätzung, wie konsequent ihr diese Grundlagen im Alltag nutzt. Beide Werte bleiben getrennt, denn eine Marke kann dokumentiert und kaum genutzt sein oder umgekehrt gelebt und kaum festgehalten. Weder der eine noch der andere Wert sagt etwas über Marktwert, Umsatz, Bekanntheit oder wirtschaftlichen Erfolg aus.

Für wen eignet sich der Markencheck?

Für CEOs, CMOs, Geschäftsführer, Selbstständige und KMU, die ihre Marke als Grundlage für Entscheidungen prüfen möchten. Für eine einzelne Entscheidung eignet sich der V!beCheck. Mehr zur Methode findest du unter Vibe to Value und bei Jennifer Kaiser.